Google+

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung habe ich zu meinem Blog Thema eine 5 minütige Präsentation erstellt, die einen kurzen Überblick geben soll, womit ich mich während der Veranstaltung Innovative Marketingmethoden befasst habe.

Am Montag, den 23. Januar haben die Gäste der Veranstaltung die Wahl, welche Blog-Themen der teilnehmenden Studenten sie dieses Semester sehen möchten.

Näheres zur Veranstaltung: http://www.youtube.com/watch?v=TxxCaSY6sZs

Kartellamt nimmt Google+ ins Visier

„Bevorzugt Google sich selbst und sticht damit Konkurrenten aus?“ Ein Artikel auf ntv.de vom 14. Januar berichtet über Wettbewerbsverstöße der Suchmaschine Google.

Amerikanische Kartellwächter untersuchen, ob Google möglicherweise bei Suchergebnissen seine eigenen Dienste bevorzugt. Bestätigt sich der Verdacht, so verstößt Google somit gegen Wettbewerbsregeln. Google hatte letzte Woche eine neue, stärker personifizierte Internetsuche angekündigt. Dabei sollen aber Inhalte von Online Netzwerk Google+ mehr als zuvor in den Vordergrund gestellt werden. Geklagt hatten das Konkurrent Online-Netzwerk Twitter und die amerikanischen Fachmedien. Bereits seit Monaten untersuchen amerikanische Kartellwächter nach zahlreichen Beschwerden, ob sich Google an die vorgeschriebenen Wettbewerbsregeln halte.

„Google hatte die Ausweitung der Suche auf persönliche Inhalte wie private Fotoalben am vergangenen Dienstag angekündigt. Man kann zwar auch weiterhin im gesamten Internet suchen. Bei der Option der “persönlichen Ergebnisse” durchstöbert Google beispielsweise Bilder, die beim Online-Netzwerk Google+ oder dem Online-Fotoalbum Picasa hochgeladen wurden. Allerdings werden Inhalte von Twitter oder dem weltgrößten sozialen Netzwerk Facebook dabei nicht berücksichtigt - weil sie Google nicht vorliegen.“


Währenddessen werden Stimmen laut, die das „neue Google“ hart kritisieren, wie z.B. der amerikanischen Suchmaschinenexperten und Google-Kenner John Battelle: „Google sei früher ein neutraler Anbieter gewesen, der das ganze Netz durchforstet habe.  `Es macht sehr traurig, das Ende dieser Ära zu sehen`.
Bezüglich der Kritik von Twitter zeigte Google+ in einem offiziellen Statement „Verständnis“. Darin heisst es, dass Twitter im vergangenen Sommer selbst entschieden habe, den Vertrag über eine Schnittstelle mit dem Suchmaschinen-Betreiber nicht zu verlängern.

Der vollständige Artikel von ntv.de hier

Ist denn nun Google+ DER Facebookkiller?

In meinem ersten Beitrag hatte ich (mir) die Frage gestellt, ob Google+ tatsächlich der größte Konkurrent für Facebook sein könnte. Somit war auch das Ziel dieser Veranstaltung zu prüfen ob Google+ ein Facebookkiller ist oder werden könnte.  Zeit also, alle Ergebnisse noch einmal zusammenzufassen und auf ein Fazit zu kommen.

Google Plus punktet vor allem mit seinem praktischen Aufbau, außerdem wirkt der das Design klar und aufgeräumt. Die Bedienung ist flüssig und einfach zu nutzen und macht aber zudem auch noch Spaß. Zum einen ist die Funktion „Sparks“ -eine Art persönliche Empfehl-Maschine-ein interessantes Tool, mit dessen Hilfe man interessante Artikel, zu gewünschten Themen, abonnieren kann. Der Video Chat ermöglicht es einem, sich mit bis zu 10 Personen gleichzeitig zu unterhalten, was bei Facebook z.B. nicht möglich ist.  Am meisten begeistern aber „ Circles“. Diese Funktion der virtuellen Freundschaftsgruppen-Verwaltung ist zwar nicht sonderlich neu, aber Google hat es geschafft diese Funktion wesentlich besser umzusetzen als Facebook. Circles sind praktisch, sie sind einfach zu nutzen und es lassen sich jederzeit beliebig viele neue Circles anlegen.

Mein persönliches Fazit: Zwar ist der Aufbau von Google+ Facebook sehr ähnlich, dennoch gibt zum Vergleich viele Verbesserungen,  neu aufgelegte und einfach umgesetzte Funktionen und komplett neue Tools. Insgesamt funktioniert das neue Netzwerk reibungslos und insgesamt macht die Bedienung viel Spaß.

Nach vielen Recherchen und zahlreichen Erfahrungsberichten bin ich jedoch der Meinung, dass die jetzigen Funktionen, so wie sie im Moment sind, nicht ausreichen werden, um den großen Konkurrenten Facebook als Nummer 1 von der Spitze abzulösen. Es bedarf mehr Innovationen, die Google Plus von Facebook abheben. Der Hype um Google+ ist zwar da, aber in Zukunft wird es sicherlich nicht mehr reichen, wie ein neu aufgelegtes Facebook zu wirken. Es wird auf jeden Fall nötig sein Neuerungen zu schaffen, damit User wieder kommen.

Wie Unternehmen Google Plus für sich nutzen können

Quelle: https://plus.google.com/113050383214450284645/posts

Wie Unternehmen Google Plus für sich nutzen können

Seit dem 7. Juli 2011 gibt es für Unternehmen die Möglichkeiten Google+ für Eigenwerbung und Repräsentation zu nutzen- und das ganze völlig kostenlos.

Unternehmen haben hier die Möglichkeit Personen oder andere Seiten in ihre Kreise aufzunehmen um z.B. somit gezielte Werbung zu betreiben. Um aber überhaupt Personen in Kreise aufnehmen zu können, muss der User schon vorher die Seite des Unternehmens hinzufügen. Somit soll verhindert werden, dass beliebige Nutzerprofile vollgespamt werden. (Unterschied Profil und Seite)

Und so meldet man sein Unternehmen bei Google Plus an

Auf den Button „Google+ Seite erstellen“ klicken. Ein automatischer Assistent hilft während des gesamten Anmeldevorgangs dabei zum Ziel zu kommen. Man wird außerdem nach der Kategorie des Unternehmens gefragt: - Lokales Geschäft, Produkt, Marke, Unternehmen, Einrichtung, Organisation, Kunst, Sport, Unterhaltung und Sonstiges. Außerdem werden Informationen wie die Adresse oder eine Telefonnummer abgefragt. Zudem ist eine angabe erforderlich, ab welchem Alter die Seite, bzw. der Inhalt der Seite einsehbar sein darf.

In einem weiteren Schritt werden weitere Daten, wie z.B. eingebaute Links eingetragen und der Assistent leitet schließlich zum Button „Erstellen“ weiter. Hier prüft Google+ ob die Seite noch zu haben ist. Es besteht hier außerdem noch die Möglichkeit eine Motto und ein Profilbild hinzuzufügen, diese Angaben können aber auch später angepasst werden. Durch einen Klick auf „Fertigstellen“ wird die Seite online gestellt.

Beispielsweise könnte ein Fussballverein Google+ nutzen, um bestimmte Spielergruppen anzusprechen, also z.B. die 1. Mannschaft, die A-Jugend, B-Jugend,…, oder den Vorstand. Ein Unternehmen könnte gezielt sowohl bestimmte Abteilungen ansprechen, wenn es Neuigkeiten gibt, oder andere Mitglieder, die keine Mitarbeiter sind, um Werbung zu schalten, beispielsweise für eine neue Aktion. Eine Organisation oder ein Unternehmen kann hier durch “Circles” bequem selbst entscheiden, welche Circles welche Meldungen lesen durfen.

Privatsphäre bei Google+ “Ich habe was zu verbergen…”

Facebook hat schon oft und vor allem harte Kritik bezüglich der Privatsphäre-Einstellungen einstecken müssen. Scheinbar hat Google daraus gelernt und sein Netzwerk solche Probleme und somit Kritik erspart. Schließlich will Google+ gegenüber seinem größten Konkurrenten auch besonders mit Privatsphäre punkten und sich somit abheben.

Wissenschaftler des University College in London haben untersucht, wie genau es Google mit der Privatsphäre nimmt.

Google+ Circles vs. Facebook Listen:

- Vergleichsweise gleiche Funktion

- Dennoch ist die Benutzeroberfläche bei Google+ besser


Google+ Privatsphäre-Probleme beim Umgang mit Fotos:

 - Probleme mit dem Upload von Bildern

- Fotos können zusammen mit einigen Metadaten der Bildern hochgeladen werden,   so könnten z.B. die Eigentümer der Fotos ermittelt werden, auch wann und mit welcher  Kamera das Bild aufgenommen wurde


Lob für die SSL- Verschlüsselung:

- Bei Facebook gibt es nur für die Login-Seite eine Absicherung für durch die SSL-Verschlüsselungstechnologie, bei Google+ dagegen für die komplette Seite

- Posts und Kommentare können zu jeder Zeit korrigiert werden

- Eine spätere De- und Reaktivierung der Kommentare ist möglich

 

FAZIT:

Zwar gibt es trotz andauernder Verbesserungen kleinere Probleme, aber diese sind nicht schwerwiegend und können gelöst werden. Google hat also anscheinend durch die Fehler, Kritik und Versäumnisse von Konkurrent Facebook, aber auch durch eigene Fehler, gelernt. Der Gewinner was die Privatsphäre angeht ist somit Google+.



Top 10 Social Networking sites

Laut Hitwise United ist die meistbesuchte Social Network Webseite in den Vereinigten Staaten Facebook mit 63, 74%, gefolgt von Youtube auf Platz 2 mit 20,68%. Auf Platz 3 mit weit weniger Klicks (1,44%) befindet sich die Blog Seite Twitter. Im Vergleich zu den 2 bestplatzierten ist Google+ dagegen weit abgeschlagen auf Platz 9 mit nur 0,40%.


Google+ ist eine vergleichsweise neue Network Seite. So hat Facebook dementsprechend einen großen Vorsprung was die Mitgliederzahlen angeht. Google+ hat aber seit dem Ende der Testphase immer weiter steigende Userzahlen zu verzeichnen. Bleibt also abzuwarten, wie diese Zahlen weiter steigen und wie gefährlich Google+ für Konkurrenz Facebook werden kann.

Quelle: http://www.hitwise.com/us/datacenter/main/dashboard-10133.html

Nutzerzahlen von Gogle+

Google+ hat bisher keine offiziellen Veröffentlichungen  bezüglich  seiner Nutzerzahlen gemacht. Deshalb ist es an dieser Stelle schwierig genaue User-Statistiken aufzuzeigen. Zwar gibt es zum Netzwerk reichlich inoffizielle Zahlen, im Folgenden wurden aber Statistiken von Experian Hitwise betrachtet.

Das folgende Schaubild zeigt die Nutzerzahlen von Google+ von Mai 2011 bis Dezember 2011:

Seit der Testphase, in der nur ausgewählte Personen Zugang zum neuen Netzwerk hatten, stiegen die Nutzerzahlen (nach Experian Hitwise ) immer weiter an. Im September stieg die Anzahl der User auf knapp 25 Millionen, im Oktober blieb diese Zahl relativ gleich, stieg aber ab November mit ca. 32 Millionen Nutzer auf 49 Millionen im Dezember. Der inoffizielle Google+ Statistiker Paul Allen behauptet sogar, dass diese Zahl bis zum 1. Februar sogar auf 85 Millionen  innerhalb der USA ansteigen soll.

Ziel von Google+ ist es natürlich dem größten Konkurrenten Facebook die Mitglieder abzuwerben und diese langfristig zu behalten. Aber das Ziel ist es nicht nur Facebook vom Thron zu stoßen, sondern auch durch die Verknüpfungen von vielen verschiedenen Google Produkten auf der Google+ Seite Eigenwerbung zu betreiben.

Quellen:

http://www.zdnet.de/news/41559142/google-verzeichnet-im-dezember-plus-55-prozent-besucher.htm

http://news.cnet.com/8301-30685_3-57351106-264/hitwise-u.s-google-traffic-leaps-55-percent-in-december/

http://google-plus.com/4253/google-has-49-million-unique-users-in-us-alone-as-of-december-2011/

Find my face: Google+ startet Gesichtserkennung

Quelle: http://www.n24.de/news/newsitem_7488360.html

Am 12. Dezember wurde bekannt, dass nach Facebook auch Google+ die automatische Gesichtserkennung einführt.

Wie funktioniert das ganze?

Bei Facebook beispielsweise werden einem Nutzer Bilder von Freunden vorgeschlagen, auf denen diese dann markiert werden können.  Dieses neue  Feature stößt allerdings auf Kritik. Zwar kann man die Markierung nämlich wieder entfernen, aber nicht  jeder möchte ohne sein Wissen auf einem Foto markiert werden. So bleibt Usern von Facebook nichts anderes übrig, als dieses Feature in den Einstellungen zu deaktivieren.

Bei Google+ funktioniert das in ähnlicher Weise. Auch hier führt Google+ eine Funktion  ein, die auf Bildern Gesichter erkennen soll. Zunächst muss der User allerdings zustimmen, dass sein Profil von Google biometrisch erstellt wird.  Johannes Caspar(zuständige Hamburgische Datenschutzbeauftragte) sieht den Datenschutz diesbezüglich  positiv.

Das Ganze nennt sich „Find my Face“. Google+ begründet die neue Fuktion damit, dass diese es den Usern erleichtern soll, ihre eigenen Kontakte in Fotoalben zu markieren. Die neue Funktion soll in den nächsten Tagen vergügbar sein und zwar weltweit.

Was bei Facebook für große Aufregung gesorgt hat, begründet Google+ folgendermaßen:“ ‚Wir wissen, dass der Datenschutz bei Gesichtserkennungs-Technologie eine empfindliche Angelegenheit ist”‘, sagte der Datenschutzbeauftragte von Google, Peter Fleischer“.  Weiter heißt es: „Die neue Funktion mit dem Namen “Find my face” sei standardmäßig ausgestellt, sagte Fleischer. Wenn die Mitglieder von Google+ sich für die Nutzung entschieden, erstelle das System zunächst ein Modell ihres Gesichts. Dann durchsuche es die Fotos der eigenen Kontakte im Netzwerk und schlage diesen vor, die Bilder mit Namen zu versehen. “Nur Leute, mit denen ich in Kontakt stehe, werden Vorschläge erhalten”, so Fleischer. Mitglieder sollen die Funktion jederzeit wieder abschalten können. Die Markierungen auf den Fotos der Freunde sind dann aber weiter zu sehen.“ (http://www.n24.de/news/newsitem_7488360.html)

Der zuständige Hamburgische Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar bewertete die Versprechungen von Google positiv. So sei vorgesehen, dass eine Erfassung biometrischer Daten nicht ohne Zustimmung der Nutzer erfolge. Seine Behörde müsse die Aussagen noch überprüfen. “Die Ankündigungen legen aber durchaus den Schluss nahe, dass Google, anders als Facebook, offenbar erkannt hat, dass eine erfolgreiche Einführung von Diensten mit neuen Technologien gerade auch die Belange des Datenschutzes berücksichtigen sollte”, erklärte der Jurist.

Google+ App

Genau wie viele andere große Unternehmen und Netzwerke, kommt auch Google+ um das Thema App nicht herum. Schließlich sollte die Plattform nicht nur so oft es geht zuhause genutzt werden, sondern auch unterwegs…zu jeder Zeit und egal wo man ist.

2 Wochen nach Einreichen der App, war diese auch im App Store für jeden iPhone Besitzer kostenlos verfügbar.


Das Menü der Google+ App sieht auf den ersten Blick recht übersichtlich aus. Lediglich 5 Menüpunkte stehen hier zur Auswahl: „Stream“, „Messenger“, „Photos“, „Profile“ und „Circles“. Außerdem befindet sich links oben ein Button für Einstellungen.

Unter dem Button „Stream“ verbirgt sich so etwas wie eine Pinnwand bei Facebook.  Hier können eigene Nachrichten gepostet und Bilder hochgeladen werden und die Neuigkeiten von seinen Freunden/ Circles mitverfolgen, wobei man hier beim Upload die Möglichkeit hat, selbst zu bestimmen, wer die eigenen Neuigkeiten lesen darf.

„Messenger“ ermöglicht es einem Benutzer mit einer Person oder mehreren, z.B. ganzen Circles zu chatten.

Über das Icon „Photos“ hat man die Möglichkeit bereits vorhandene Bilder hochzuladen und Bilder aufzunehmen und sofort reinstellen, und aber auch diese zu verwalten, d.h. z.B. nach Themen zu ordnen.

Über „Circles“ hat man die Möglichkeit, seine „Freunde“ zu organisieren um damit festzulegen, wer welche meiner Nachrichten lesen darf.


Unter Kundenrezensionen ist zu sehen, dass die Google+ App nur 3 von 5 möglichen Sternen bekommt. Kommentare , wie z.B.: “Schade”, “Wirklich gut gelungen”, “Ist ok”, “Super App” begründen diese Wertung. Weil die App erst vor kurzem auf dem Markt ist, denke ich, dass einige Updates folgen werden. Vorallem, weil nicht alle mit der App zufrieden zu sein scheinen. Schließlich möchte man die neu gewonnen User nicht wieder an Facebook und co verlieren…

Klarnamenszwang bei Google+

Quelle: http://www.netzwelt.de/news/89057-google-klarnamenzwang-aufgehoben.html

Bei der diesjährigen Web 2.0 Summit im Oktober, die in San Francisco stattfand, waren Themen wie die Zukunft des Internets und Web 2.0 die am meisten diskutierten.

Diskussionsgäste Sergey Brin (Google Gründer) und Vic Gundotra (Vizepräsident des Social-Bereichs von Google) ging es vor allem um den Klarnamenszwang bei Google+, wobei das Thema allgemein übergreifend ist und in der Öffentlichkeit auf verschiedene Meinungen trifft.

Bislang waren die Macher von Google+ der Ansicht, dass sich seine User, die sich neu anmeldeten, dies mit ihrem echten Namen tun müssen und keine Spitznamen verwenden dürfen. Dies hat soweit geführt, dass das Netzwerk einige Profile gelöscht haben. Ein Beispiel ist die amerikanische Bloggerin Violet Blue. Ihr Konto wurde gelöscht, unter der Annahme, dass das nicht ihr echter Name sein, obwohl sie tatsächlich so hieß. In der Begründung von Google+ heisst es : “Nach Überprüfung Ihres Profils haben wir festgestellt, dass der von Ihen angegebene Name gegen unsere Community-Standards verstößt.”(http://www.stern.de/digital/online/google-krach-um-klarnamenzwang-1724228.html)

Gegenstimmen des Klarnamenszwangs

Zwar hat Google+ aufgrund vieler Kritiken vor diesen Zwang abzuschaffen, dennoch gibt es bereits Proteste von Netzwerkaktivisten und Politikern. Diese fordern Anonymität.” ‘Echtnamenszwang führt auf den direkten Weg in die totalitäre Gesellschaft.’ Es ist ein Menschenrecht anonym bleiben zu können oder ein Pseudonym zu verwenden.” (http://www.stern.de/digital/online/google-krach-um-klarnamenzwang-1724228.html). Denn Anonymität ermöglicht es einem seine Meinung frei äußern zu können, ohne befürchten zu müssen, dafür bestraft zu werden.

Für den Klarnamenszwang

Es gibt aber auch diejenigen, die darauf bestehen, in Communities ausschließlich echte Namen verwenden zu müssen. Ihrer Ansicht nach ist Anonymität erst dann sinnvoll, wenn es um Themen wie Selbsthilfegruppen,.. geht, also nur in Sondersituationen. Ein weiteres Argument ist, dass durch den Gebrauch von echten Namen auch echte Beziehungen entstehen, so wie auch im realen Leben.

Was steckt dahinter?

Es wird vermutet, dass der Klarnamenszwang “von Google+ das Interesse verfolgen könnte, den Werbekunden von Google künftig noch raffiniertere Angebote für gezielte Werbung machen zu können” (http://www.stern.de/digital/online/google-krach-um-klarnamenzwang-1724228.html), was von Google aber verneint wird.

Fazit

Nach Protesten gegen einen Klarnamenszwang bei Google+ hat das Unternehmen beschlossen, eine Unterstützung von Pseudonymen zu planen, denn hier sind scheinbar nicht private Personen betroffen, sondern auch Profile von Unternehmen.

Tatsache ist abe auch, dass es bei den Protesten nicht nur um eine Anonymität bei Google+ geht, sondern auch im gesamten World Wide Web.